Suleimanis Tod: „Maximum Pressure“ oder Racheaktion?

Mit dem Luftangriff der Vereinigten Staaten in der irakischen Hauptstadt Baghdad, bei dem der iranische General Qassem Suleimani umgekommen ist, haben die USA den Konflikt mit dem Iran auf eine neue Eskalationsstufe gestellt. Die Frage ist nun, wie der Iran auf diese Provokation und die offensichtliche Bereitschaft der USA, den …

Unruhen im Iran gehen wahr­schein­lich vo­rü­ber

Für die Demonstrationen in Iran gibt es keinen un­mit­tel­ba­ren politischen Anlassfall. Viele in­ter­pre­tier­en diese als Zeichen der Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Lage in der Is­la­mi­schen Re­pu­blik. Die Reaktion der US-Administration gibt zwar Anlass zur Besorgnis, doch Irans politisches System dürfte stabil bleiben.

Saudisch-iranische Krise im Libanon

Die Krise im Libanon, ausgelöst vom Rücktritt des libanesischen Premiers Hariri, ist eine weitere Front im saudisch-iranischen Kalten Krieg. Riyadh riskiert die fragile Stabilität des Libanon wegen des be­fürch­te­ten iranischen Einflusses – ein Un­ter­fan­gen, bei dem es Partner braucht. Aber wieso jetzt? Wozu einen eigenen Verbündeten opfern?

Moderate im Iran Kollateralschaden der US-Einwanderungspolitik

Ein wohl unbeabsichtigter Kollateralschaden der neuen US-Einwanderungspolitik sind die moderaten politischen Kräfte in der Islamischen Republik Iran. Allen voran befindet sich Präsident Rouhani in der politischen Zwickmühle. Sollte er im Mai nicht wiedergewählt werden, ist eine beiderseitige Eskalation umso wahrscheinlicher.